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Vitrektomie bei einem Pferd:

Ein Pferdeauge mit Irisresten auf der Linsenvorderfläche, Verklebungen der Iris mit der Linse, Auflagerungen von Entzündungsprodukten auf der Linsenrückfläche und Einlagerungen im Glaskörper. Das Pferd reagierte vor der Operation nicht auf Drohgebärden, schien also blind. Nach Entfernung der Einlagerungen waren direkt nach Verbringen des Pferdes aus dem Aufwachraum in die Box wieder prompte Reaktionen (zu Anfang eher Überreaktionen) auf Drohgebärden feststellbar. Da die Ursache dieser Entzündung (Bakterien bzw. Leptospiren im Auge) durch die Spülung des Augeninneren entfernt wurde, treten mit über 95 %iger Wahrscheinlichkeit keine inneren Augenentzündungen mehr auf. Da die Auflagerungen auf der Linsenrückfläche und die Glaskörpereinlagerungen zum größten Teil beseitigt werden konnten, ist von einem dauerhaften Erhalt der Sehfähigkeit ohne weitere Medikation ab dem 11. Tag nach der Operation auszugehen. 

 

Das Video zeigt die Sicht des Operateurs. Das Wackeln kommt dadurch zustande, dass es sich um ein Kopfbandophthalmoskop handelt (das jede Kopfbewegung mitmacht). In der Operation ist der direkte Blick in das Auge natürlich nicht verwackelt.